Es war nur eine kurze sms des Landratskandidaten der CSU Weilheim-Schongau Johann Bertl an den Vorstand des Lebensarchitektur e.V. Bernhard Santiago Kuhn, aber sie fand interessierten Anklang in der Wohngemeinschaft.
Die Bewohner der Lebensarchitektur-Kinder- und Jugendwohngemeinschaft wurden herzlich zum Neujahrsempfang am 8. Feb. 2026 mit Alexander Dobrindt eingeladen. Keine andere Partei aus dem Landkreis hat eine Einladung an die Kinder und Jugendlichen des Lebensarchitektur e.V. ausgesprochen, die in der Kreisstadt den Sitz ihrer einzigen Geschäftsstelle hat.
Daher war den Vertretern der Kinder- und Jugendwohngemeinschaften klar, welchen Neujahrsempfang sie besuchen.
Stellvertretend für die aktuell 32 Kinder und Jugendlichen in 3 Bundesländern, die in den Lebensarchitektur-Familienhäusern in Bayern, Westfalen und Hessen ihr 2. Zuhause gefunden haben, hatten sich die Jugendvertreter mit ihrem Leiter Stefan Mayr schick gemacht, um insbesondere den Ansprachen der Bürgermeisterkandidaten Angie Flock, des Landratskandidaten Johann Bertl, der Präsidentin des bayerischen Landtages Ilse Aigner und dem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zu hören.
„Politische Bildung ist Teil unseres pädagogischen Konzeptes“, sagte der Leiter der Lebensarchitektur im Kreis Augsburg, Stefan Mayr im Gespräch mit dem Bundesinnenminister.
Mit klaren Worten bekannte Alexander Dobrindt in seiner Ansprache, dass „wir weltoffen sind“ für alle die „arbeiten wollen, sich integrieren wollen, in unserer Gesellschaft leben wollen“. Aber gegenüber denjenigen, die nach Deutschland kommen und unsere Gesellschaft nicht annehmen wollen, sich hier nicht integrieren wollen, und bei uns dafür sorgen, dass es zur Überlastung und Überforderung kommt und keine Bereitschaft haben zur Integration, gegen die muss man dann auch politische Entscheidungen treffen“. Dabei heißt das Prinzip „Humanität und Ordnung“. „An der Humanität hat es Deutschland nicht missen lassen“, betonte Dobrindt, und fuhr fort „aber an der Ordnung ist es gescheitert und deswegen stelle ich die Ordnung wieder her“.
Dabei applaudierten auch die beiden Lebensarchitekturbewohner Sajad und Kamran aus Afghanistan und nannten es ein Ärgernis, dass erkennbare Integrationsverweigerer den Ruf der mittlerweile großen Zahl von engagierten und bereits als Facharbeiter integrierten Handwerkern in Deutschland beschädigen.
Im anschließenden persönlichen Gespräch mit dem Innenminister berichteten sie von ihren Vorhaben der beruflichen Qualifikationen und ihren Aktivitäten in den örtlichen Vereinen. Der 17-jährige Nico aus Lagerlechfeld berichtete von seinem Wunsch sich bei Mercedes zum Mechatroniker ausbilden zu lassen.
Es war ein Neujahrsempfang, der den jungen Menschen aus der Lebensarchitektur, das Interesse an der Politik und an der Demokratie im Wortsinne schmackhafte machte. Ein großzügiges Bufett und freie Getränkeauswahl trugen zu einem kurzweiligen Neujahresempfang bei.
… und wenn der Landratskandidat Johann Bertl als Landrat gewählt ist und nächstes Jahr wieder eine Einladung per sms an den Vereinsvorsitzenden Kuhn in Weilheim sendet, wollen auch sie wieder dabei sein und vielleicht einmal mit noch größerem Appetit Demokratie und Politik in Deutschland mitgestalten.







